Schattenreich
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(24/06/2008)

Warum fällt es mir so schwer
Dir in die Augen zu sehen?
Wo kommt wieder dieser Gedanke her,
Ich müsste gehen?

Habe ich wieder verloren
Dich zu verstehen?
Meine Zweifel unverfroren
Dabei jedwede Hoffnung zu verwehen?

Ich würd’ so gern
In deine Augen sehen
Dabei ganz fern
Von all den Anderen stehen

Doch ich sitze stumm
Hier mittendrin
Und kein Warum
Macht in dieser Runde Sinn

Ich vermeide wieder
Dir in die Augen zu sehen
Denn der Gedanke warf mich nieder
Einst neben dir zu gehen

Der Schlaf zerstreut
Findet mich abermals nicht mehr
Und heut
Bleibt mir wieder nur das hinterher


(27/05/2007)

Auf auf!
Fort fort!
Hinauf mit dir!
In unermesslich dichte Einzelheiten.

Hör zu!
Sieh hin!
Versteh sie doch!
Die ach so einfachen Alltäglichkeiten.


Hoch schwebe ich über die Welt hinweg
Über die einsamen Straßen der Riesen
Über fremde, alte Häuser
Durch das Dach des Tales
Hinein in die Dunkelheit
Aus der ich ohne mein zutun ausbreche
Um in erneute Unwissenheit zu rasen
Und mich in der unbekannten Weite zu finden
Durch lange Nacht entschwunden


Warum bin ich nur so müde?
Warum fühl' ich mich so klein?
Könnt' alle Tage nur verschlafen.
Und ewig nicht erreichbar sein.


(29/05/2007)

Was hält denn schon?
Was bleibt denn nur?
Die Ewigkeit verschluckt all unsere Gedanken.
Saugt sie aus.
Und speit sie aus ins Nichts.


Warum sich binden
Wenn wir letztlich
Wie namenloser Sand
Hinfort geschwemmt werden
Von unerbitterlicher Zeit


Ist die Frage schon zuviel?
Bin ich allein nicht schon zu wenig?
Hieltest du mich als ich fiel?
Macht dich das nicht schon zum König?


(28/10/2006)

Herr B. wie in besonderer Beschützer

Ich gefall' dir nicht?
Na, ich mir auch nicht...
Kann ich schon verstehen...
Trotzdem warst du da.
Und ich so unglaublich dankbar.
Auch wenn ich's dir nicht richtig sagen konnte.
Jemand zum festhalten.
Um mir die Angst zu nehmen.
Dem ich vertraue.
Kein Reh im Scheinwerferlicht.
Eine Stimme im Nebel der Dunkelheit.
Die tröstet und beruhigt.
Die sagt, dass alles in Ordnung ist.
Dann ist es das wohl auch.
Trotz der Piekser...
Trotz der bangen und nebulösen Stunden.
Du warst da und das tat gut.
Hat geholfen.
Da verblassen all die Unannehmlichkeiten.
Weil ich was zum freuen hatte.
Nichts konnte mir was anhaben.
Weil ich wusste, dass ich zumindest nicht ganz alleine bin.
Und ich habe mich wirklich gefreut wieder da zu sein.
Auch wenn ich's nicht richtig gezeigt habe.
Doch bald bin ich wieder weg.
Und dich loszulassen fällt mir immer schwerer.
Dabei war das alles gar nicht so geplant.
Aber ein paar Tage und ich bin wieder wehrlos.
Und das Schlimmste wie immer:
Ich kann nichts dazu sagen.


(28/09/2006)

Ich fühle...

... unter meinen Fingern
... die Tasten aus hartem Plastik
... das falsche Holz... viel zu hell

... unter meinem Herzen
... diesen Schmerz... so vertraut inzwischen
... wie die makabre Illusion einer Heimat

... die Enttäuschung... über mich
... über meine Feigheit
... meine Lethargie
... meine Angst vor dem Tun

... diese Sehnsucht... so verzehrend
... stärker als jedes Gefühl zuvor
... wie es mich auffrisst
... von Innen aushöhlt
... und ausstopft mit kalter Finsternis

... diesen Rest von Zufriedenheit
... die die Welt soviel heller macht
... soviel freundlicher
... lebenswert

... noch die Erinnerung
... an deine Berührung
... deinen Geruch
... deine Stimme an meinem Ohr

... viel zu viel
... und doch zu wenig
... zu sehr die Einsamkeit
... zu gering die Zweisamkeit

... zu sehr den Verlust
... die Angst davor
... zu grausam allein der Gedanke daran
... so strafend die Erkenntnis... daran schuld zu sein

... dass du mir wieder entglitten bist


(28/08/2006)

Frau W. wie Weisheit

Schnee...
kalt und weiß...
ganz eindeutig Schnee...
Oder?
Ich bin ein Joghurt!
Ein Hexen-Joghurt...
Ganz eindeutig.
Und du?
Du auch.
Wir alle.
Sowieso!
Und wo ist meiner?
Mein Schneemann?
Wer fährt mit mir nach Amsterdam?
Um an den Grachten entlang spazieren zu gehen...
Überhaupt...
Bist du da?
Bin ich schuld?
Oder wer?
Darf ich fragen?
Kann ich sagen?
Vielleicht...
Beichten sollte helfen...
Anvertrauen Geborgenheit schaffen...
Naja, drehen sich halt die Zahlen bei mir...
Können deine Zeiger das verstehen?
Meistens bin doch ich es die sich irrt...
Verirrt...
Verwirrt...
Und meistens ganz schön einsam...


(13/07/2006)

Wellenteppich unter der Brücke
Sinnlose Fragen mit verlorenen Antworten
Ertrunkenes Grün am Saum des Lebens
Glitzernde Bojen für gefiederte Freiheit
Bekannte Gesichter, die nicht erkennen
Nicht sehen vor lauter Ordnung
Nichts hören vom Gesang des Abends
Doch ich sehe mit geschlossenen Augen
Spüre Wind, der kaum flüstert
Und rieche den Fluss zu meinen Füßen


(30/06/2006)

Wieder verwirrt
Kann nicht verstehen
Wie du das machst
Weiß nicht, was ich denken soll

Hatte ich dich nicht schon längst verloren?
Das habe ich doch geglaubt?
Und dann ist da wieder dieser Moment
Wieder deine Nähe

Uns bleiben nur diese Blicke
Aber das ist schon so viel
So viel mehr als ich erwartet hatte
Ein Tropfen kann das Leben retten

Jetzt singe ich wieder alte Lieder
Und gefalle mir im Sonnenschein
Was hat sich denn verändert?
Hatte ich nicht wieder versagt?

Doch trotzdem
Wippe ich im Takt
Denke an dich
Und fühle mich wohl dabei

Endlich wieder
Weil deine Nähe so berauschend ist
Und ein Wort mich retten kann
Wenn es von dir kommt


(22/06/2006)

Die Welt steht still
Die Sterne schweigen
In meiner Brust da tobt ein Sturm
Dann hält der Wind
Will sich verneigen
Doch ich, ich bleibe stumm
Kein Wort
Keines aus meiner Kehle dringt
Kein Laut von meinen Lippen
Nur dein Gesicht
So tief in mir
Und Gefühle die jetzt kippen
Ich kann die Mauer nicht zerreißen
Die Wand nicht nieder flehen
Hab' sie doch selbst so hart geschaffen
Kann nicht hier fort
Nicht von dir gehen
So sehr es mich auch drängen sollte
In tiefen, dunklen Nächten
Kann kein Orkan dein Bild verwehen
Aus jenen langen Schächten
Zu angenehm
Zu sehr zufrieden
Lag ich in deinen Armen
Noch nie gefühlt
Nie liegen geblieben
Vor dir war es nie warm
Doch scheint das Feuer schon erloschen
Dein Lächeln mir entschwunden
Und ab und an da ahne ich
Wir haben's beide nicht verwunden
Ich wollte dich
Doch sprach es nie
Konnt all die Wunden dir nicht beichten
Würde es jetzt
Doch kann es nie
Und wünscht ich wär' eine dieser Leichten


(17/06/2006)

Kann ich dich hoffen lassen?
Kann ich dich wünschen lassen?
Kann ich dich sehnen lassen?
Kann ich dich fallen lassen?

Ich hoffe zu oft.
Ich wünsche zu viel.
Ich sehne zu sehr.
Ich falle zu tief.


(09/06/2006)

Lieder aus Lärm
Sonette aus Krach
Gedichte voller Hässlichkeiten
Opern voller Staub

Eisbären in der Wüste
Löwen im Wind
Schmetterlinge aus Feuer
Eine Mutter ohne Kind

Pflanzen ohne Wasser
Kiffer ohne Joint
Wolken mit Kanonen
Wiesen mit Stacheln

Ein Mädchen aus der Ferne
Ein Mann von damals her
Zwei in einem Buch gefangen
Kennt das Ende irgendwer


(09/06/2006)

Bin ich hier?
Bin ich da?
Bin ich schon fort?
Oder immer da?

Laufe ich hin?
Laufe ich weg?
Bleibe ich stehen?
Komm ich vom Fleck?

Siehst du mich?
Siehst du meine Hand?
Kannst du mich fühlen?
Oder laufe ich gegen eine Wand?

Willst du mich?
Willst du mir folgen?
Kannst du das?
Kennst du die Folgen?

Bin ich ich?
Bist du du?
Glaube ich an ein Abbild?
Oder find ich niemals eine Ruh'?




I can't help but running
It's the only thing I know
The only thing I'm good at
All I've ever done




Mit goldenem Sand geschrieben
Fand ich deinen Namen in meiner Hand
Als wärst du immer schon dort gewesen
Und kein noch so großer Schmerz kann dich aus meiner Seele reißen
Keine Einsamkeit dein Bild verbrennen
Eingeschweißt in meinem Innersten
Trage ich dich mit mir in jedem Atemzug
In meinen Träumen kann ich dir nah sein
Deine Hand halten
Deine Berührung genießen
Aber jeder Morgen stößt mich gnadenlos zurück
In das eiskalte Becken der Wirklichkeit
Raubt mir das Glück des Vergessens
Das Vergessen, dass du nicht hier bist




Viel zu klar
Ich will nichts mehr sehen
Vernebel meinen Geist
Ich will nichts mehr fühlen
Nimm den Schmerz von meinen Schultern
Nimm die Last von meinem Herzen
Ich würd es so gern fühlen
Aber es ist so schwer
So ungewohnt
Und ich bin viel zu allein für diesen Schmerz
Viel zu allein für diese Einsamkeit
Ich sehne mich so sehr nach einem Retter
Und tu doch alles um ihn zu verscheuchen
Sage eins, tue das andere
Gestehe dies, fühle das andere
Befrei mich
Hol mich hier raus




Herz gebrochen
Schon so lang
Keine Heilung, nur weitere Nadelstiche
Und dann kamst du
Endlich eine Kur
Doch Angst blendet mich
Lässt mich flüchten
Dumm
Weise ich zurück, was mich retten könnte
Stoße ich vor den Kopf
Mache alles zunichte
Zu feige für die richtigen Worte
Zu schwach für die Wahrheit
Ich zerstöre jede Hoffnung
Vernichte dies zarte Band
Es tut mir leid
Ich hätte dich warnen sollen
Wollte dich nicht verletzen
Aber ich kenne nichts anderes





Ewiglich wiederkehrende Fragen
Und nichts lindert den Schmerz heut Nacht
Kein Gedanke bringt Trost
Denn ich kann dich nicht vergessen
So sehr es auch für mich besser wär
Ich kann es nicht
Ich will es nicht
Will dich hier
Bei mir spüren
Deinen Atem hören
Deine Stimme
Brummen
Unter deiner Berührung schmelzen
In dir aufgehen
Und nichts fühlen als dich und mich
Deine Wärme und Sanftheit
Haut an Haut
Seele an Seele
Und endlich glücklich





Keine Zuflucht
Keine Heimat
Nur die Leere, die mich füllt
Einzig Einsamkeit
Tropfende Zeitperlen
Die in Bedeutungslosigkeit zerrinnen
Ungewissheit, der stille Gefährte
Kein Ziel
Nur ein Wunsch
Ein Hoffen ohne Hoffnung
Vernebelter Geist
Ungestillte Sehnsucht
Bilder, die nicht wiederkehren
Ich verhungere
Verdurste
Träume von Erlösung und Angst
Und die Gewissheit
Du bist nicht hier
Wirst nicht hier sein
Für immer fort?
Verloren?





Zu tief
Zu schnell
Und doch verstrich schon zuviel Zeit
Für mich
Für dich
Ich löse mich auf in meinem Verlangen
Verloren in meinen Träumen
Die wohl niemals wahr werden
Zu sehr habe ich dich zurück gestoßen
Obwohl ich dich an mich ziehen wollte
Mich an dich klammern wollte
Bleib bei mir
Komm zu mir
Halte mich in deinen starken Armen
Und mach mich vergessen
Lass mich dich spüren
Nur dich allein





Ich liebe dich so sehr,
dass es mich in jeder Sekunde schmerzt.
Ich vermisse dich so sehr,
dass es mir jede Nacht den Schlaf stiehlt.
Deine Nähe raubt mir den Verstand.
Deine Ferne tut es ihr gleich.
Nur der Gedanke an dich in meinem Kopf
Nur die Erinnerung an deine Wärme in meinem Herzen
Ich sehne mich nach der Vertrautheit mit dir
Ich träume von der Zärtlichkeit deiner Hände
Zum ersten Mal kannte ich Geborgenheit
Zum ersten Mal fühlte ich mich zuhause
Keine Angst
Nur Sicherheit in deinen Armen





Help me
Save me
Lost in this storm
Frozen in this feeling
I can't escape
Though I'm running away
But the farther I get
The deeper I sink
Until there's nothing left of me
Except for this shallow hull



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