Schattenreich
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Stummes Erwachen

Einmal mehr
Zu sehr
Verloren
Ungeboren
Noch die Flucht
Von der Sucht
Nach deiner Nähe
Ich schleiche mich durch freie Tage
Wage kaum an uns zu denken
Doch kann mich nur zu gut ablenken
Von all dem Leben um mich herum
Zu dumm
Dass es dem Leben nicht ähnlich geht
Und Zeit vergeht
Während ich in Gedanken stehe
Durch längst verlor'ne Träume wehe
Ich winde mich in meiner Sehnsucht
Nach der Flucht von diesem Dasein
Kann es wahr sein, dass ich lebe?
Gebe ich dir nicht viel zu wenig?
Klappt ja eh nich, dass ich gehe
Nein, ich stehe
Stumm in Schattennebelschwaden
Meine Waden krampfhaft angespannt
Halte ich vor unsichtbarer Wand
Und nun ist da dein Gesicht
Und ich frage mich
Ob dies ein Grund wär aufzuwachen
Mit dem Leben weiter zu machen
Doch ich weiß nicht wo ich anhielt
Weiß auch nicht wo ich mich aufhielt
Seit ich mich verloren habe
Weiß nur das ich mich verlief
Und stumm nach fremden Namen rief
Ohne Antworten zu hören
Ich könnte schwören,
Dass die Stille mich beinahe erstickte
Als ich mich ins Leere schickte
Und nun beginne ich zu sehen
Kann nicht stehen und kann nicht gehen
Nur in verwirrter Stummheit staunen
Wie and're ihre Namen raunen
3.4.07 13:27


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Bist du nun fort?

Spürst du es auch?
Unsere Zeit läuft aus
Verweht vom Wind der Ewigkeit
Finde ich unsere Spuren kaum mehr

Ich sehe in dein Gesicht
Doch ich erkenne weder dich noch mich darin
Deine Augen liegen in Schatten
Zwischen uns ein Ozean der Irrtümer

Soll ich meine Hand ausstrecken?
Soll ich versuchen dich zu erreichen?
Dich zu berühren?
Mich dir zu nähern?

Ich erkenne den Fremden nicht wieder
Verliere dich im Nebel der verpassten Gelegenheiten
Ich bin so müde vom vielen rennen
Meine Füße tragen nicht mehr

Und du läufst mir nicht nach
Gehst in die andere Richtung
In enttäuschtem Schweigen
Nur die Strafe der Distanz zurück lassend

Ich blicke dir nach
In verwirrter Verwunderung
Rühre mich nicht vom Fleck
Denn dorthin kann ich dir noch nicht folgen

Wie Körner in einer Sanduhr
Rutschen wir hinab in die Ungewissheit
Verrinnen in unsere Ratlosigkeit
Verharren voreinander ohne uns zu sehen

Ich beginne zu frieren
Weil mir bewusst wird, dass die Sonne mich nicht wärmen kann
Und wäre es das letzte Mal
Ich könnte doch nicht sein
17.4.07 13:58


Die falschen Fragen?

Bin ich nun fort?
Fort an jenen anderen Ort?
Bin ich schon da?
Und war ich jemals hier?
Frier ich weil mir kalt ist?
Oder bist du der Grund
Warum ich so wund und einsam liege?
Wird alles besser wenn ich mich in deinen Armen wiege?
Oder macht es schlimmer, dass es kein für immer gibt?
Verzweifle ich an meinem Herzen?
Oder kann ich all eure Namen schwärzen?
Vor lauter Sehnsucht stumm erblinden
Kannst du mich finden?
Denn ich habe mich gut versteckt
Damit bezweckt mich einst zu retten
Doch nun finde ich den Weg zurück nicht mehr
Und alle Straßen scheinen leer
Wenn Tausend Menschen sie beschreiten
Kannst du mich leiten?
Mir Brotkrumen streuen
Und nicht bereuen
Dass du mich gesucht hast?
19.4.07 13:26


Ich bin unmöglich
Mach mich ganz klein
Ich weiß von nichts
Und hab' noch nichts gesehen

Ich kenne den Weg nicht
Verlauf mich stets und immer wieder
Kam dennoch bei dir an
Und wollte stehend weiter gehen

Es ist schon spät
Doch ich will nicht, dass du gehst
Solltest nicht bei mir bleiben
Auch wenn's mich traurig macht

Ich würd' so gern in deiner Welt leben
Doch da ist kaum Platz für mich
Da steht schon wer
Und hält dich fest

Let's say:

Und wenn du einfach mit mir lebst
Meine Fehler übersiehst
Mir ab und an mal was erzählst
Und nicht alles an mir mitliebst
Dann nehme ich dich in die Pflicht
Lass dich immer wieder los
Leih dir mein Herz, leih dir mein Ohr
Und schenk dir meinen Trost

Ich wär so gern dein Zufluchtsort
Die Mitte von deinem Schiff
Dein tadelloses Himmelblau
Und alles, was du vermisst
Verpass deinem Traum den letzten Schliff
Versprechen kann ich nichts
Erfüll dir jeden zweiten Wunsch
Und lass dich wie du bist

Du bist die, die mich atmet, die mich fliegt
Die mich rührt und die mich stählt
Du bist die, die mich findet, mich verliebt
Wenn du's bist, bist du alles das, was zählt

Und wenn die Sehnsucht dich verlässt
Und es wird flach in deinem Bauch
Und geht die Hoffnung auch zuletzt
Und die Gefühle sinken auch
Dann gib mir ein kurzes Signal
Und sag, es ist vorbei
Dann halt ich dich ein letztes Mal
Und geb dich wieder frei

Du bist die, die mich atmet, die mich fliegt
Die mich rührt und die mich stählt
Du bist die, die mich findet, mich verliebt
Wenn du willst, bist du alles das, was zählt

Und wenn wir treu sind nur uns selbst
Und wenn wir streiten nur im Licht
Und wenn der Wind nicht richtig trägt
Verlasse ich mich fest auf Dich

Ich will, dass Du mein Sehnen stillst
Dass du mit mir alle Strecken schwimmst
Was auch der Morgen für uns will
Es wird erstmal mit uns abgestimmt
Du bist die, die mich spiegelt, die mich liest
Die mich fühlt und die mich hält
Du bist die, die mich erdet, die mich zieht
Wenn du willst, bist du alles das, was zählt

Du bist die, die mich anfängt, die mich schiebt
Die mich begreift und die mich fasst
Du bist die, die mich ordnet, die mich denkt
Wenn du's bist, bist du es, weil es passt
Wenn du willst, bist du alles, weil es passt

Herbert Grönemeyer ~ Du bist die


Schon ein paar schicke Lieder. Zumindest von den Texten her.
24.4.07 19:26


Verraten und gejagt

Vertraut?
Habe ich und war ich dir vertraut?
Hast du mich betrogen,
Als ich dich mit mir betrog?
Hast du meine Hoffnungen verraten?
Aus unstillbarem Verlangen?
Zu wenig war dir nicht genug.
Doch wäre genug nicht auch zu wenig gewesen?
Kriegst du nie genug?
Bist du nie zufrieden?
Ich will kein Lückenbüßer sein.
Bin kein Spielzeug.
Ich dachte du wärst anders.
Aber du bist noch schlimmer.
Bei ihm konnte ich sehen, wie ich ins Unglück lief.
Bei dir lief ich blindlings.
Dachte ich stände im Licht,
Obwohl mich Finsternis umgab?
Wie soll ich denn je etwas wissen,
Wenn du mir nichts verrätst?
Nun zweifle ich wieder an euch allen.
Verliere den Glauben an alles.
Wie soll ich Neuem vertrauen?
Wenn mich alles Alte zu verraten scheint.
Zieh deine Hand zurück
Und fass mich nicht mehr an.
Such dein nächstes Opfer.
Sie passen in dein Beuteschema.
Geh jagen, Jäger.
Ich lass mich nicht mehr fangen.
Man kann mich nicht zähmen.
Nur mein Vertrauen erlangen.
27.4.07 13:49





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